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Rückblick: Der Runde Tisch der Digitalstadt

Seit Juni 2017 trägt Darmstadt den Titel „Digitale Stadt“ des IT-Branchenverbandes Bitkom. Zahlreiche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten gemeinsam am Projekt „Digitalstadt Darmstadt“, um zur digitalen Vorzeigestadt im Bereich Smart Cities zu werden. In diesem Rahmen fand am 13. August zum zweiten Mal der „Runder Tisch der Digitalstadt“ zu dem Thema „Datenplattform“ mit IT FOR WORK e.V., der Digitalstadt Darmstadt GmbH und dem House of IT e.V. als Kooperationspartner im DARZ zum Thema „Datenplattform“ statt.

In diesem Rahmen fand am 13. August zum zweiten Mal der „Runder Tisch der Digitalstadt“ zu dem Thema „Datenplattform“ mit IT FOR WORK e.V., der Digitalstadt Darmstadt GmbH und dem House of IT e.V. als Kooperationspartner im DARZ zum Thema „Datenplattform“ statt.

Datenplattform: ein zentrales Projekt der Digitalstadt Darmstad

Neben der IT-Infrastruktur, die zur Übertragung von Daten dient, ist auch die Verarbeitung und Bereitstellung von Daten entscheidend dafür, dass die Potenziale der Digitalstadt Darmstadt erschlossen werden können. Sie sind zudem öffentlich zugänglich zu machen, gleichzeitig ist für personenbezogene Daten der Datenschutz und die IT-Sicherheit einzuhalten. Als Kernprojekt wurde der Aufbau einer städtischen Datenplattform vorgestellt.

Fünf Unternehmen stellten ihre Arbeit zu dem Thema „Datenplattform“ bei einem 5- Minuten-Pitch im Zuge des Speed Datings für Unternehmen vor und suchten neue Partner für gemeinsame Projekte. Im Anschluss wurden drei parallele Workshops mit Experten der Digitalstadt geführt und eine Führung durch das DARZ mit Get-Together geboten.

Speed Dating: Der 5-Minuten-Pitch für Ihr Unternehmen

Das Speed Dating wurde von Björn Eibich vom TÜV Hessen eingeleitet und stellte den „sicheren“ Weg zur Digitalisierung mit Hilfe von zwei Produkten vor. Der Vortrag behandelte die Frage, was wirklich die schützenswerten Daten in Unternehmen sind und welche Relevanz eine „Security Policy“ hat.

Frank Zimmermann präsentierte das Unternehmen Cesah GmbH, welches Startups bei der Nutzung von Raumfahrttechnologien, wie Erdbeobachtung, Navigation und KI mit Hilfe von technischer und finanzieller Beratung unterstützt

Die Cosee GmbH, eine Ausgründung vom Fraunhofer SIT, wurde von Konstantin Diener repräsentiert. Der 5-Minutenvortrag beschäftigte sich mit der Entwicklung von Produkten im Bereich digitaler Medien wie beispielsweise die digitale Produktentwicklung sowie Cloud Software Entwicklung. Darüber hinaus wurden die entscheidenden Fragen, ob Produktentwicklung einen Sinn hat, welches die Zielgruppen sind und ob es Markt Diverse Professionen gibt behandelt.

Jürgen Arthmann von Accso - Accelerated Solutions GmbH stellte Probleme, die mit anspruchsvollen IT- Lösungen, Technologie- und Architekturberatung behoben werden können, vor. Demnach können Wetterwarnungen für den Deutschen Wetterdienst in Offenbach als Virtual Reality (VR) dargestellt werden, um Feuerwehr und THW in kritischen Situationen zu unterstützen.

ARTEC IT Solutions hat eine Datenplattform geschaffen, die ein universelles Datenarchiv für alle Unternehmensdaten bietet. Dr. Andreas Schmidt erklärte in seinem Vortrag das EMA-Tool und die Weiterentwicklung in folgende strategische Richtungen: Digitale Transformation, Datenschutz/ Datensicherheit und Smart Data (Analyse großer Datenmengen). Das EMA – Tool ist die universelle Anwendung für die rechtssichere Archivierung geschäftlichen Daten.

Datenplattform-Workshop mit den Experten der Digitalstadt

Datenplattform

Der Workshop Datenplattform beschäftigte sich mit den Anwendungsmöglichkeiten für Datenplattformen in Unternehmen vor Ort. Hierzu wurde das Anwendungsfach Umwelt aufgegriffen. Mit einer Smart Lightning Lamp Post-Sensorstation, können Umweltdaten zusammengeführt werden, um bei der Abfallentsorgung den Wegen der Entsorgungsfahrzeuge mit Hilfe der Sensoren zu optimiert und so die Schadstoffbelastung zu reduzieren. Ein weiteres großes Thema für die Workshop-Teilnehmer waren Mobilität und Logistik wie z. B. Smart Parking, Sicherheit sowie die die Optimierung von Rettungswegen und sichere Datenplattformen für Bürger.

Städtische Daten

Mit dem zweiten Workshop wurden die Bevölkerungssituation, Bildungssituation und soziale Situation in Darmstadt behandelt. Darmstadt ist im Umbruch, denn die städtischen Daten, die bisher gedruckt vorliegen, sollen künftig digital verfügbar und herunterladbar gemacht werden. Dank dem Wettbewerb mit anderen Städten sind Daten von der Umweltbelastung von völlig neuer Datenqualität. Es gibt deutlich mehr Messstationen und Daten über Pendlerbewegungen in die Stadt und aus der Stadt heraus durch anonymisierte Mobilfunkdaten. Vor diesem Hintergrund wurde im Workshop die Frage, ob Darmstadt eine Straßenbahn Richtung Osten braucht und wie sich das auswirken wird, bearbeitet.

Mobilität

Gegenstand des Workshops ‚Mobilität‘ war die Verwendung von Open Data Portalen, die alle relevanten Daten speichern. Lichtsignalanlagen, die durch zahlreiche Sensoren (Kameras, Schleifensensoren) im Stadtgebiet verteilt sind, können an Rechner angeschlossen werden und so in Echtzeit verkehrsabhängige Daten zur Verkehrssteuerung speichern. Ein weiteres Thema waren Ampelphasen Assistenten, die anzeigen, wann die nächste Ampel grün zeigt und somit den Verkehrsfluss verbessern helfen.