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Veranstaltung

Houses of Dialog: Geschäfte mit der Energiewende (Rückblick)


Die Energiewelt wird digital

Wie fordert die Digitalisierung die Energiewelt heraus und welche Lösungsansätze gibt es? Wie lassen sich neue IT-Anwendungen intelligent für zukunftsfähige Geschäftsmodelle einsetzen? Wie kann höchste IT-Sicherheit auf pragmatischem Weg gewährleistet werden?

In einem branchenübergreifenden Dialog zwischen Fachvertretern von IT-Welt und Energiewelt wurden sowohl Herausforderungen als auch Lösungsansätze diskutiert und dabei die verschiedenen Perspektiven zusammengebracht.

Die Quintessenz daraus möchten wir ebenso gerne mit Ihnen teilen wie die Hintergründe zu den zentralen Erkenntnissen. Wie die Auswertung noch einmal deutlich bestätigt hat, konnten wir bei dem Fachdialog ein ganzes Bündel guter Erkenntnisse miteinander gewinnen. Zudem zeigte sich, dass ein zielgerichteter Austausch zwischen Energiewelt und IT-Welt notwendig ist.

Eine Zusammenstellung der Ergebnisse liegt nun in digitaler Form vor. Die digitale Publikation dürfen Sie auch gerne weitergeben:

Die Energiewelt wird digital

Zum Hintergrund

IT ist für die Energiewende unverzichtbar, denn erst durch sie wird eine intelligente Orchestrierung der zunehmenden Zahl an Energieanlagen möglich, die dezentral im Netz verteilt sind und gesteuert werden müssen. Mittels Kopplung der Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Chemie können erhebliche Energieeffizienzpotenziale gehoben und erneuerbare Energien für alle Sektoren verfügbar gemacht werden. Die dafür notwendigen Energie- und IT-Technologien sind grundsätzlich vorhanden und es gilt, sie für die Energiewelt von morgen weiterzuentwickeln.

Für die Versorgungssicherheit bietet die neue Dezentralität in der Energieversorgung große Vorteile. Zugleich ermöglicht die Verwebung von digitaler Welt und Energiewelt völlig neue IT-Anwendungen und Geschäftsmodelle. Mit den cyber-physischen Systemen ergeben sich aber auch neue Gefahren. Bisher isolierte Systeme in einer kritischen Infrastrukur werden über eine Vielzahl von Geräten miteinander verknüpft. Dies stellt hohe Anforderung an die Cybersicherheit, denn es ist zu garantieren, dass das gesamte Energieversorgungsnetz geschützt ist. Zugleich muss die Systemstabilität der Energieinfrastruktur auch bei (teilweisem) Ausfall der IT-Infrastruktur erhalten bleiben.

Dankeschön

Ein besonderes Dankeschön geht an die Personen, die sich mit Fachinhalten an der Auswertung beteiligt haben: Thomas Blumenthal (QGroup), Arnd Böken (Graf von Westphalen), Andreas Fuchs (Fraunhofer SIT), Marcus Hörhammer (Voltaris), Dr. Reinhard Mackensen (Fraunhofer IEE), Dr. Dennis Metz (Othermo), Lars Rinn (node.energy), Martin Volkmar (Viessmann), Kai Wacholder (Städtische Werke Kassel) und Julian Zimpel (Voltaris).

Ansprechpartner

Mit Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an Frau Dr. Cornelia Herriger, House of IT e.V. sowie an Herrn Dirk Filzek, House of Energy e.V. wenden.